Freitag, 11. August 2017

|rezension| der sommer der sternschnuppen

Hi ihr Lieben :)

Heute habe ich wieder eine Rezension, das Buch wurde mir vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt.


Allgemeine Informationen:

Der Sommer der Sternschnuppen
Mary Simses
Blanvalet, 9,99€
Taschenbuch (auch als E-Book für 8,99€ erhältlich)
ca. 448 Seiten

Inhalt:

Manchmal liegt der Weg zum Glück in der Vergangenheit.

Grace Hammond liebt Ordnung über alles. Als sie ihren Job, ihren Freund und auch noch ihre Wohnung verliert, kehrt sie kurzerhand nach Dorset zurück, in die charmante Kleinstadt an der Küste Connecticuts, in der sie aufwuchs. Hier gibt es den besten Apfelkuchen der Welt, einen weiten Himmel voller Sternschnuppen – und die Ruhe, in der Grace herauszufinden hofft, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Doch schon bald holt sie etwas ein, was sie für immer vergessen wollte. Denn in Dorset erlitt Grace einen Verlust, den sie nie verwunden hat. Und hier verliebte sie sich einst in Peter Brooks. Als Grace nun erfährt, dass er ebenfalls zurück in der Stadt ist, treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander ...

Meine Meinung:

Nachdem ich von Mary Simses' ersten Roman "Der Sommer der Blaubeeren" total begeistert war, habe ich mich sehr darauf gefreut, nun auch dieses Buch zu lesen. Allerdings wurden meine Erwartungen schnell enttäuscht. Zu Beginn mochte ich die Geschichte noch ganz gerne, ich war gespannt, was da noch auf mich zukommt, da es doch immer wieder Andeutungen gab, was Renny, die Schwester der Protagonistin Grace betrifft. Außerdem fand ich es ganz interessant, dass es auch eine alte Liebe gibt, was ja grundsätzlich schonmal in komplett verschiedene Richtungen gehen kann.
Aber relativ schnell hab ich dann leider gemerkt, dass ich Grace nicht besonders gut leiden kann. Sie verhält sich wie ein Teenager mitten in der Pubertät und irgendwie hab ich in ihr einfach keine "Tiefe" irgendwie gesehen. Die Geschichte hat sich ein wenig gezogen und auch wenn es einige Handlungsverläufe gab, die ich sehr gerne mag und auch der Schreibstil einiges wieder wettmacht, hat mir einfach die Atmosphäre und ein besserer Höhepunkt gefehlt.
Sehr schade, denn ich weiß von ihrem ersten Buch, dass Mary Simses das eigentlich besser kann.

Mein Fazit:

Eigentlich eine schöne Idee, die Umsetzung ist leider nicht herausragend gut. Ich bereue es definitiv nicht, das Buch gelesen zu haben, aber ob ich es noch ein zweites Mal lesen möchte, steht in den Sternen (oder in den Sternschnuppen, die trotz des Titels irgendwie nicht wirklich eine Rolle gespielt haben).

Hannah ♥

Freitag, 23. Juni 2017

|rezension| muchachas - nur ein schritt zum glück

Hallo :)

Hier kommt die Rezension zum dritte Teil der Muchachas-Trilogie, auch diesen hab ich vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen :) Wer die Rezension zum vorherigen Teil nochmal lesen will, kann gerne hier vorbeischauen.

Allgemeine Informationen:

Muchachas - Nur ein Schritt zum Glück
Katherine Pancol
carl's books, 14,99€
Broschiert (auch als E-Book für 11,99€ erhältlich)
ca. 512 Seiten

Klappentext:

Auch im abschließenden dritten Band geht es spannend und turbulent zu. Und wir erfahren endlich, wie die Schicksale von Joséphine und Stella zusammenhängen. Wie Léonie damals mit Lucien fast glücklich geworden wäre und nun endlich Frieden findet. Wie Joséphine erkennt, dass auch sie stark sein kann.

Stella, Léonie, Joséphine, Hortense, Zoë, Shirley und nicht zu vergessen Calypso – die Schicksale und Geschichten dieser großartigen Frauen, der Muchachas, wachsen einem beim Lesen ans Herz, so dass sie einen noch lange nach der Lektüre begleiten. So lebensklug, liebevoll und verführerisch leicht kann nur eine Bestsellerautorin wie Katherine Pancol erzählen.

Meine eigene Inhaltszusammenfassung:

In diesem letzten Teil der Trilogie führen endlich offene Handlungsstränge zusammen. Hortense arbeitet an ihrer Kollektion; Joséphine erfährt, wer der "Mann" ist, der sie verfolgt; Léonie erhält einen alten Brief, der für sie sehr bedeutend ist; Shirley wächst an ihrem Liebeskummer und Stella findet gemeinsam mit anderen Muchachas endlich den Mut, ihren gewalttätigen Stiefvater Ray dem endgültigen Untergang zu weihen.

Meine Meinung:

Das Cover reiht sich perfekt in die Reihe ein und gefällt mir wieder sehr gut. Ansonsten kann ich schonmal vorweg nehmen, dass dieses Buch eindeutig mein liebster Teil der Reihe ist. Inzwischen kennt man einfach die Personen und ihre Charakterzüge ganz gut und auch die Handlungen finde ich in diesem letzten Teil sehr spannend. Endlich gibt es einen ordentlichen Abschluss für Léonie, Stella und ihre Familie und auch andere Schicksale verknüpfen sich. Nichtsdestotrotz war ich dann vom Ende ein wenig enttäuscht, weil ich einfach das Gefühl hatte, nicht alles erfahren zu haben. Was wird aus Gary und Calypso? Wie geht es weiter? Ein paar offene Fragen zu einigen Schicksalen bleiben und die hätte ich gerne beantwortet gehabt, weil es so einfach "unvollständig" wirkt. Aber das ist natürlich Geschmackssache, ich bin einfach generell nicht so der Fan von offenen Enden.

Mein Fazit:

Erst nachdem ich mit dem letzten Teil fertig war, hat sich mir irgendwie die Besonderheit und Schönheit der Trilogie offenbart. Wie ich in den anderen Rezensionen ja schon erwähnt hatte, musste ich mich besonders beim ersten, aber auch beim zweiten Band irgendwie durchbeißen. Gefühlt wochenlang habe ich dahingelesen und war nicht besonders überzeugt, aber mit diesem letzten Buch ging es dann total schnell und es war einfach sehr spannend. Alles in allem also ein ziemlich gelungener Abschluss der Trilogie :)

Hannah ♥

Freitag, 16. Juni 2017

|photos| kontrast

Hi ihr Lieben :)

Heute habe ich zur Abwechslung mal wieder ein paar Fotos für euch, diesmal sind es Selbstportraits. Wie ihr vielleicht aus früheren Foto-Posts von mir wisst, spiele ich gerne ein bisschen mit den Kameraeinstellungen rum, um verschiedene Effekte zu erzeugen. Das habe ich diesmal nicht getan. Alle Bilder habe ich ganz schlicht einfach nur mit der schwarz-weiß Funktion aufgenommen. Allerdings habe ich mich diesmal mit einem Bildbearbeitungsprogramm an der Kontrastkurve zu schaffen gemacht. Vorher waren die Fotos einfach nur langweilig grau, das typische schwarz-weiß eben. Aber jetzt sind Schatten und Highlights hervorgehoben, was gleich viel interessanter aussieht.
Und da ich selbst erstaunt war, wie tolle Bilder man bekommen kann, wenn man einfach nur den Kontrast und die Helligkeit ein wenig verändert, dachte ich, zeige ich euch einfach ein paar Ergebnisse :)

Als kleinen Tipp: Um die Fotos in Originalgröße zu sehen, einfach daraufklicken!


Besonders die beiden mit der Hand im Gesicht gefallen mir persönlich irgendwie besonders gut.
Was denkt ihr? :)

Hannah ♥

Freitag, 9. Juni 2017

13 reasons why...

6.5.17

Ich habe gerade die erste Staffel der Serie "Tote Mädchen lügen nicht" beendet und kann nicht mehr aufhören zu denken. "13 reasons why". 13 Gründe, warum sich Hannah Baker umgebracht hat. Es sind wirklich ein paar Gründe dabei, die krass sind und sowas will echt niemand erleben. Aber es sind auch einige Dinge dabei, die bestimmt die meisten schonmal erlebt haben. Sei es ein Gerücht, das über einen erzählt wird, oder Streit mit einer guten Freundin.
Jetzt, nachdem ich mit der ersten Staffel fertig bin, denke ich an alles, was ich vielleicht mal zu Leuten gesagt habe, das sie verletzt haben könnte. Das ihr Leben schlechter, weniger lebenswert gemacht haben könnte. Es ist gar nicht so leicht, dass einem auf Anhieb so etwas einfällt. Aber wenn man genau und lange genug darüber nachdenkt...

Es gab ein Mädchen, das mit mir in die Grundschule gegangen ist. Wir waren nicht wirklich befreundet, aber haben uns gut verstanden. Weil sie ein bisschen dicker war, wurde sie öfters von Klassenkameraden gehänselt und ich kann mich an einige Momente erinnern, in denen sie in der Schule geweint hat. Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht mehr genau, wann und aus welchem Anlass ich es getan habe, aber ich glaube, dass auch ich hin und wieder mal über sie gelacht oder ein gemeines Worte fallen gelassen habe. Obwohl wir uns gut verstanden haben. Obwohl sie immer nett zu mir war. Aber auch wenn ich nicht stolz auf mein damaliges Verhalten bin, bin ich mit der Situation inzwischen im Reinen. Denn ich war diejenige, die eines Tages mit diesem Mädchen zur Vertrauenslehrerin gegangen ist, bei der man in einer Art Sprechstunde über seine Probleme reden konnte. Ich habe das Mädchen begleitet, sie getröstet und mich für meine eigenen Worte entschuldigt. Wir haben dann sogar ein gemeinsames Referat über Mobbing gehalten.

Anders sieht es mit einer Situation aus, die sich in der fünften Klasse zugetragen haben muss. Ich war gerade ans Gymnasium gekommen, eine neue Schule, neue Leute. Trotzdem waren noch ein paar meiner Freundinnen aus der Grundschule mit in meiner Klasse. Zwei von ihnen wohnten auch in derselben Siedlung wie ich, weshalb wir nach der Schule jeden Tag gemeinsam auf den Bus gewartet haben. Und da war dieses Mädchen. Sie ging nicht auf unsere Schule, aber das Gymnasium teilte sich die Bushaltestelle mit der Montessori-Schule. Und aus welchem Grund auch immer, haben meine damaligen Freundinnen und ich angefangen, dieses Mädchen auszulachen. Über ihre Kleidung zu lästern. Eines Tages kam dann ihre Mutter zu uns und hat mit uns geredet, reichlich wütend. Danach waren wir natürlich total eingeschüchtert und haben uns zurückgehalten. Trotzdem habe ich immer noch ein schlechtes Gewissen. Eines Tages ist dieses Mädchen nicht mehr an der Bushaltestelle aufgetaucht. Und erst Wochen (oder Monate?) später war sie wieder da.
Dieses Mädchen hatte einen Schlaganfall erlitten und war halbseitig gelähmt. Ihr eines Bein musste sie beim Gehen immer nachziehen. Was für ein trauriges Schicksal. Jahre später bin ich dem Mädchen bei der Physiotherapie wieder begegnet und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie mich auch erkannt hat. Aber ich habe kein Wort rausgebracht. Ich habe mich einfach nur unfassbar geschämt - und das tue ich noch immer. Wenn ich sie eines Tages wiedersehe, will ich mich bei ihr entschuldigen.

Später gab es noch einen riesengroßen Streit in der siebten Klasse, bei dem auch ein paar Freundschaften in die Brüche gegangen sind. Dabei habe ich mich (damals noch bei ICQ) bei einer Freundin über zwei oder drei andere "Freundinnen" ausgeheult und über sie hergezogen. Habe sie als "falsche Schlangen" und viel Schlimmeres bezeichnet. Diese Freundin hat damals allerdings diesen Chat dann ausgedruckt und den betreffenden Personen gezeigt. Klar, es ist absolut unfair, so etwas zu tun, aber ich hätte mir auch einfach die Worte sparen können. Beide Mädchen haben dann aber irgendwann meine Entschuldigungen angenommen.
Allerdings war das so ein wenig der Anfang von der Phase, in der es mir selbst richtig schlecht ging. Dadurch, dass ich eben so viele Freundinnen verloren hatte und nach dem ganzen Streit am Ende nur noch mit einer richtig engen Freundin dastand... naja, es war nicht ganz leicht, plötzlich von der halben Klasse nicht mehr gemocht zu werden. In der Grundschule war ich immer total beliebt und war mit fast allen Klassenkameraden irgendwie befreundet, aber auch das hat sich eigentlich schon ab der fünften oder sechsten Klasse geändert. Ich wurde teilweise von den Jungs ausgelacht und "Hannah Hamsterfresse" genannt und als ich damals auch noch meine Brille bekommen habe, wurde das logischerweise auch nicht besser.
Bis zur neunten oder zehnten Klasse war ich wirklich teilweise fast schon depressiv. Wenn ich mir jetzt so meine Tagebucheinträge von damals durchlese... puh. Ich hatte extreme Selbstwertkomplexe und hab mein Leben einfach nur gehasst. Zum ersten Mal hab ich selbst erfahren, wie es so ist, wenn man die Außenseiterin ist.

Gerade deshalb ist mir die Serie jetzt so nahe gegangen. Und ich bin mir sicher, dass ich bestimmt nicht die Einzige bin, die eine Phase in ihrem Leben hatte, in der es ihr extrem schlecht ging. Wären mir dann auch noch so Dinge wie Hannah Baker widerfahren - wer weiß, vielleicht hätte ich mir auch das Leben genommen. Aber gottseidank und darüber kann ich mich echt glücklich schätzen, hatte ich nie wirklich Suizidgedanken.
Trotzdem frage ich mich, warum ich besonders als ich jünger war, nicht besser aufgepasst habe, was ich zu Personen sage. Und ich habe hier wirklich nicht alle Situationen aufgezählt, in denen ich Leute wirklich verletzt habe. Gerade im Streit wirft man Menschen, die einem eigentlich extrem wichtig sind, die schlimmsten Dinge an den Kopf.
Das Gute an "Tote Mädchen lügen nicht"/"13 reasons why"? Man wird daran erinnert. Man wird daran erinnert, dass man beim nächsten Mal vielleicht zweimal nachdenkt, ob man diese Worte wirklich sagen will.

Wenn ihr diesen Text ganz durchgelesen habt, dann denkt ihr euch vielleicht, was ich denn bitte für eine schlimme Person bin. Aber denkt mal ein bisschen länger über euch und eure Taten nach... welche Leichen habt ihr im Keller?

Hannah ♥

Freitag, 2. Juni 2017

|rezension| muchachas - kopfüber ins leben

Halli hallo :)

Heute gibt es endlich die Rezension zum zweiten Teil der Muchachas-Trilogie! :)
Wer nochmal wissen möchte, worum es im ersten Teil ging, der kann hier vorbeischauen.

Allgemeine Informationen:

Muchachas - Kopfüber ins Leben
Katherine Pancol
carl's books, 14,99€
Taschenbuch (auch als E-Book für 11,99€ erhältlich)
ca. 352 Seiten

Klappentext:

Die Abenteuer der Muchachas gehen weiter: Die junge, ambitionierte Hortense lebt mit ihrem Freund in New York – bei der Modekette Gap hat sie gekündigt, denn sie möchte ein eigenes Modelabel gründen. Mit ihrem Freund Gary streitet sie sich nun häufig – so dass er sich mehr und mehr um die Musikerin Calypso kümmert, die aus Miami stammt und mit der er gemeinsam musiziert.

Katherine Pancol erzählt den Lesern auch, wie es Hortenses Schwester Zoë geht und deren Mutter Joséphine, die seit einiger Zeit von einem unbekannten Mann verfolgt wird. Zudem beunruhigt es Joséphine zu wissen, dass sich ihre beste Freundin Shirley in ihren Mann verliebt hat. Und dann meldet sich plötzlich ein Unbekannter bei Joséphine. Er will sich mit ihr treffen, um ihr Brisantes über Lucien Plissonnier zu erzählen – ihren Vater.

Meine eigene Inhaltszusammenfassung:

Während es im ersten Teil der Trilogie vor allem um Stella und ihre Familie geht, widmet sich das zweite Buch überwiegend Joséphine und deren Familie. Während Hortense weiter an ihrem Traum, Modedesignerin zu werden, arbeitet und ihre kleine Schwester Zoë ihren ganz eigenen Kopf durchsetzt, erfährt Joséphine Details über ihre eigene Herkunft, bzw. ihren Vater. Trotzdem geht natürlich auch das Leben der anderen Muchachas/Frauen weiter, weshalb man z.B. auch mehr über Calypso erfährt.

Meine Meinung:

Das Cover passt natürlich sehr gut zum ersten Teil und die Farben gefallen mir bei diesem hier sogar noch besser. Wie auch schon beim ersten Band ist der Schreibstil nicht so ganz mein Fall, aber trotzdem musste ich einfach weiterlesen. Irgendetwas hat die Geschichte einfach an sich, auch wenn ich gar nicht genau sagen kann, was es ist. Inzwischen kennt man ja wenigstens schon die Personen so einigermaßen und auch die ganzen Beziehungen zueinander werden allmählich klarer. Dadurch dass der Fokus allerdings diesmal nicht mehr auf Stella liegt, bleiben trotzdem noch viele Fragen ungeklärt und das ist natürlich ein kluger Schachzug, denn ganz ehrlich - auch nach dem zweiten Teil muss man einfach weiterlesen.

Mein Fazit:

Auch an diesen Band muss man eine Weile hinlesen und es ist doch auf irgendeine Art und Weise eine etwas andere Trilogie. Wie auch schon im Fazit zum ersten Teil kann ich nur sagen, dass mir das Buch im Nachhinein echt gut gefallen hat. Aber auch hier gilt: Wenn man anfängt, die Trilogie zu lesen, muss man wahrscheinlich auch den Rest lesen, sonst bleiben zu viele Handlungsstränge offen und Fragen ungeklärt.
Die Rezension zum letzten Teil folgt :)

Hannah ♥